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30.04.2012 - Walpurgis - 19:00 Uhr
Walpurgisfeuer
Natürlich gibt es wieder Leckeres vom Grill, ausreichend Getränke und zum Abschluss die neue Feuershow.
Diese Walpurgisfeier findet nochmals auf dem Gelände der Vorburg statt. Alle künftigen Veranstaltungen werden in der Unterburg durchgeführt.
Es darf wieder gestempelt werden!
Auf der Ebersburg bei Herrmannsacker ist wieder eine Stempelstelle der „Harzer Wandernadel“ errichtet worden.
Diesmal bleibt sie nicht nur ein paar Wochen, sondern dauerhaft.
Alle Wanderfreunde sind herzlich eingeladen, sich den begehrten Stempel mit der Nummer 100 abzuholen.
Gerade jetzt, wo sich der Wald mit den herrlichsten Frühlingsblumen schmückt, ist der Weg zur Burg herauf mit weißen, gelben und bunten Blütenteppichen gesäumt.
Vortrag Ebersburg - 21.04.2012 - 18:00 Uhr
An alle Freunde und Förderer der Ebersburg, alle Vereinmitglieder und Interessenten - am 21. 04. 2012 um 18,00 Uhr findet im Gasthaus Sägemühle
(Herrmannsacker) der diesjährige Vortragsabend zur Ebersburg statt.
Informiert wird über die Arbeiten im Jahr 2011 und die zweite Grabungskampagne der archäologischen Nachforschungen. Es gibt zahlreiche neue Erkenntnisse und Interpretationen. Die schönsten Sonderfunde werden in einer kleinen Ausstellung präsentiert.
Ostersonntag - 08.04.2011 - 11:00 Uhr
Ostereiersuchen auf der Ebersburg
Der Verein für lebendiges Mittelalter e. V. lädt wie jedes Jahr wieder am Ostersonntag zum Ostereiersuchen auf die Ebersburg ein.
Der Treffpunkt ist am Schaukasten der Bauhütte.
Dort warten wir und beginnen gemeinsam mit der Suche!
Da der Osterhase an diesem Tag einen vollen Terminkalender hat, bittet er darum pünktlich zu sein. Auch wenn er einige hundert Ostereier versteckt, sind diese von den kleinen (und auch größeren) Eiersuchern schnell gefunden.
Bauarbeiten auf der Ebersburg
Gleich nach dem Tag des Denkmals ging es los. Die Firma Denkmalplan rückte an und begann sofort fachkundig mit der Sanierung des gefährdeten Mauerstückes der äußeren Ringmauer.
Vorher war ein anstrengender Wochenendeinsatz notwendig, den wir unter Aufbringung aller Kräfte absolvierten. Der Erdhügel - welcher zum Schutz des Mauerstückes noch angehäuft war - wurde soweit wie notwendig und bis auf eine angenehme Arbeitshöhe abgetragen, Wurzeln entfernt und eine kleine Behelfstreppe angelegt, damit die Baumannschaft gute Arbeitsvoraussetzungen hat.
Während die Bauarbeiten liefen, widmeten wir uns weiter den Ausgrabungen und entdeckten hinter dem zweiten zu sichernden Mauerstück Gebäuderelikte aus dem Mittelalter. Welche Funktion(en) dieses Gebäude aber seinerzeit hatte, ist noch offen. Aber es war eine Überraschung, das es so groß (ca. 12m Länge) und gemauert (in Lehmvermörtelung) ist.
Als Zuarbeit mussten wir noch Fugen reinigen, Mauerkronen abtragen, Bewuchs entfernen, Steine bereitstellen (soweit nicht bereits geschehen).
Die Baufirma arbeite schnell und gründlich und hat es sogar geschafft, die einzelnen Schichten der Vermauerung nachzuempfinden. Als erstes wurden jedoch die großen Löcher und Ausbrüche "behandelt" welche die Mauer in diesem Winter mit ziemlicher Sicherheit zum Einsturz gebracht hätten. Es war höchste Zeit.
An dieser Stelle sei unseren Geldgebern herzlichst gedankt: Dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, der Kulturstiftung Hessen-Thüringen der Sparkasse, der Kulturstiftung der Kreissparkasse Nordhausen und dem Landkreis.
Wir selbst mussten natürlich auch Eigenanteile bezahlen (über 2000€) und Eigenleistungen erbringen, die eben schon geschildert wurden. Dadurch haben wir über 8100 € zusätzlich einsparen können.
Bereits im Oktober waren die Arbeiten beendet. Schade, es hätte noch weiter gehen können!
Dennoch - es hätte mehr Geld sein müssen. Der zweite Mauerabschnitt (mit dem Gebäude) konnte nur noch gegen eindringende Feuchtigkeit gesichert werden und wurde gut zugedeckt. Auch die lange Mauerflucht zwischen beiden Abschnitten konnte nicht geschlossen werden. Da bedarf es nochmals finanzieller Hilfe von mindestens 30 000 € und ich hoffe, wir finden diese.
Ausgrabungen und andere Arbeiten auf der Burg
Die Ausgrabungen gingen weiter bis in den Dezember hinein. Dann wurden wie schon im vergangenen Jahr die Fundstücke und alle Utensilien in den Walkenrieder Hof geschafft, zur weiteren Bearbeitung: Waschen, sortieren, katalogisieren.
Noch während des ersten Schneefalls haben wir den Weg zur Burg instand gesetzt und von Laub befreit, damit er gut über den Winter kommt und im Frühjahr bald wieder befahrbar ist.
Auch hierzu bedurfte es eines umfangreichen Wochenendeinsatzes bis zur hereinbrechenden Dunkelheit (am Samstag vor dem ersten Advent). Danach kam Sturm und wir haben nochmals nacharbeiten müssen - aber wir haben es geschafft.
Natürlich wurde auch die Burg selbst winterfertig gemacht, die Rosen bedeckt, nochmals gemäht, Absperrungen repariert usw.
Trotzt des mittlerweile hässlichen Wetters - ein wenig Schwermut ist immer dabei, wenn man dort oben dann die Zelte abbricht. Naja, wir sind schon oft das, schon allein der Kontrolle wegen und weil es ja doch das eine oder andere noch zu tun gibt.
Tag des offenen Denkmals - 11.09.2011
Wer hätte das gedacht: Obwohl die Burg ja eigentlich immer offen ist, war sie außerordentlich gut besucht.
Man kann ja dort auch nicht jeden Tag lecker Kuchen essen und Kaffe trinken mit Ausblick auf den Kyffhäuser. Der Kuchen war so gut, dass viele nach den Rezepten fragten, aber Psst! das bleibt unser Geheimnis. Die gibt es eben auf diese Weise nur bei uns.
Auch der Grill wurde nicht kalt und einige nahmen sich auch noch etwas für zu Hause mit.
Die Führungen waren gut besucht (besonders die zweite) und die Ausgrabungen wurden mit Interesse besichtigt. Der Grabungsleiter Herr Müller hatte einige seiner hervorragenden Zeichnungen zur Erläuterung mitgebracht und konnte einige herausragende Fundstücke präsentieren.
In dem kleinen Ritterlager tummelten sich die Kinder und hatten ihren Spaß. Auch wurden Lieder zur Laute gesungen (in diesem Fall zur Mandoline) und einige unserer Vereinsmitglieder zeigten sich in Gewandung.
Ein ganz herzliches Danke an die fleißigen Frauen und Männer im Speisen- und Getränkeverkauf: Heide und Hubert Stolze, Marco Beller, Ilka Claus und Matthias!!
Ihr wart super fleißig, es gab keinerlei Beschwerden und die Kasse hat gestimmt. Das Auf- und Abbauen dürfen wir auch nicht vergessen, dass ist wohl die ungeliebteste Arbeit bei solchen Anlässen – aber auch das klappte wie am Schnürchen!
Nachtwanderung und Feentreffen
An der Nachtwanderung nahmen über 120 Personen teil – die es wirklich schafften, schweigend durch den nächtlichen Wald zu gehen. Für jeden war dies ein besonderes Erlebnis, sei es um nachzudenken, auf eine Reise zum eigenen ICH zu gehen, aus Abenteuerlust oder um die Angst vor der Dunkelheit zu bewältigen.
Das Wunschritual der Feen
Keiner ließ es sich nehmen, daran teilzunehmen. Jeder hatte einen Wunsch in den Feenbeutel gesteckt. Nun heißt es einfach nur den Wunsch zu vergessen und darauf zu vertrauen, dass alles gut wird. Über ein Feedback würden wir uns freuen.
Der verwunschene Platz im Wald, an dem die Feen sich zeigten, sah einfach atemberaubend aus. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle, die mitgeholfen haben!
Bäume, Steine und Moos in eine nächtliche Kathedrale zu verwandeln war nicht einfach. Oder haben die Feen dabei geholfen?
Diesmal zeigten sich mehr Feen als im Vorjahr. Anscheinend fassen sie Vertrauen. Das hatten sich die Teilnehmer auch verdient durch ihr Schweigen. Trotz der späten Stunde waren auch viele Kinder dabei. Es ist ja auch nur einmal im Jahr die Nacht der Feen.
Alle Besucher nahmen an der Führung im Fackelschein teil, die natürlich zu nächtlicher Stunde ganz anders läuft als im Tageslicht. An diesem Abend ist sie mehr fantasiebetont und spannend. Der Fackelschein und der Schattenwurf tragen das ihre zu einer gelungenen Stimmung bei.
Vielen Dank für die Teilnahme, die Disziplin und das Interesse!!
Empfehlen Sie uns und diese Veranstaltung weiter und freuen Sie sich auf das nächste Jahr!
Hier kamen die Teilnehmer her:
Bad Lauterberg, Bleicherode, Buchholz, Ellrich, Falkensee, Heringen, Herrmannsacker,
Kirchheilingen, Leimbach, Mühlhausen, Nordhausen, Obergebra, Petersdorf, Rodishein, Rottleberode, Stempeda, Weimar.
P. S. Fotos gibt es natürlich nicht, da sich Feen und Elfen nicht mit Blitzlicht fotografieren lassen!
An diesem Tag lief uns ein Kätzchen zu, dass natürlich der Liebling des Tages war. Das Katerchen machte die Nachtwanderung mit und auch die Führung im Fackelschein. Auch am Sonntag war es noch da und erfreute die Kinder und uns.
Impressionen - Tag des offenen Denkmals - 11.09.2011
copyright © photos by Elof Hauschild - Nordhausen/Harz Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken
Tag des offenen Denkmals - 11.09.2011 - ab 11:00 Uhr
Es werden um, 12,00 Uhr, 14,00 Uhr und 16,00 Uhr Führungen geboten. Wenn möglich kann auch die Ausgrabung besichtigt werden. Für Speisen vom Grillrost und Getränke ist gesorgt.
Nur am Tag des offenen Denkmals gibt es den hausgebackenen Kuchen in dieser großen Auswahl.
Lassen Sie es sich schmecken und genießen Sie dabei die herrliche Aussicht !
Nachtwanderung und Feentreffen - 10.09.2011 - 21:00 Uhr
Der Tag vor dem Tag des Denkmals:
Wir treffen uns am Fuße des Burgberges an der Straße. Bitte nicht zur Burg hinauf gehen, wir holen Sie ab!
Bitte Beleuchtungsmittel mitbringen für gedämpftes Licht (keine Fackeln). Jeder sollte sich schon überlegen, welchen Wunsch er in den Wunschbeutel legen kann. Denn wenn die Feen wieder da sind, helfen sie bei der Erfüllung dieses Wunsches!
Auf der Burg erfolgt dann eine Führung im Fackelschein. Auch die edlen Rittersleut sind wieder da und haben Acht, das niemandem in der Dunkelheit etwas passiert.
Die Teilnahme ist mit einem Unkostenbeitrag von 5,00 € verbunden.
Arbeiten auf der Eberburg
(Stand 18.08.2010)
Ausgrabungen seit 01.05.2011:
Seit dem 01.05.2011 läuft die zweite Grabungskampagne an der äußeren Ringmauer. Wieder hat sie uns mit einem anderen Verlauf genarrt. Zwei Quadranten wurden bis Ende Juli ergraben. Weitere drei folgen. Der Baubeginn der Sanierung wurde auf den 12.09.2011 festgelegt. Ein enormes Arbeitspensum ist noch zu bewältigen!!
Wir suchen Freiwillige, die uns dabei helfen. Bitte meldet euch, wenn ihr uns helfen wollt! Besondere Vorkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich.
Ritterkampf Hohegeiß
Das war schon lange nicht mehr da - ein kleines Theaterstück mit Schwertkampf!
Dramatisch sollte es sein und auch etwas spaßig und einige Gäste sollten mitwirken.
Haben wir alles hingekriegt. Das Stück wurde extra auf die Anforderungen der Auftraggeber zugeschnitten und für sie geschrieben. Dann wurde einstudiert und geprobt - nicht einfach wenn die Hauptprotagonisten in Schichten bzw. im Ausland arbeiten. Eine Zeitreise sollte es sein, Geiseln genommen und wieder befreit werden. Der Auftrittsort auf dem Gelände des Panoramichotels in Hohegeiß war einfach genial. Besser kann es gar nicht sein. Die Rahmenbedingungen für uns einfach super.
Womit wir nicht gerechnet hatten: Das sich im Selbstlauf die Geiseln befreien wollten. War so nicht geplant - aber damit muss man umgehen können und entsprechend reagieren. Das war dann noch die besondere Würze geworden. Hat Spaß gemacht, war mal wieder schön Theater zu spielen und den Gästen hat es auch gefallen.
Vielen Dank, Familie Papke, für diese Gelegenheit!!
Feuershow Bielen
Hier war der Anlass eine Hochzeit. Da es am Landgasthof keinen geeigneten Platz für unsere Darbietung gibt, wichen wir aus auf den Platz hinter dem BIC.
Darüber waren wir nun begeistert - ein wirklich toller Ort um unsere Show zu zeigen.
Das ging hier sogar auf mehreren Ebenen. Keine Frage, dass das gut ankam.
Hier noch ein herzliches Dankeschön an Frau Ilka Hein, die mit der Vorbereitung und dem Ermöglichen dieser Hochzeitsüberraschung wirklich viel Mühe und Plage hatte und an ihren Mann Kai, der zum Schluss noch ganz flexibel die letzte Änderung des Auftrittsortes geregelt hat.
Feuershow Lohra
Auf Burg Lohra zeigten wir anlässlich einer großen Familienzusammenkunft unsere Feuershow. Auch Gäste aus Irland waren angereist. Diese waren total begeistert und haben uns schon für nächstes Jahr als Feuerkünstler engagiert.
Johanni 2011
Vor dieser Veranstaltung war uns ein wenig bange. Im Vorjahr war diese vor dem Hintergrund der Fußball WM nicht gut gelaufen. Wir waren ernsthaft am überlegen, ob wir die Johannifeier aufrecht erhalten. Aber - es war alles gut gegangen. Leider war es ein wenig kühl. Aber dafür hatten wir tolles Publikum! Diesmal (endlich) fanden sich auch mehr Teilnehmer für den Kostümwettbewerb. Die Kostüme der kleinen Feen und Waldgeister waren wirklich schön und dafür gab es auch die entsprechende Belohnung: Plüschtiere, hübsche Bücher , kunterbunte Kindertassen … um nur einige zu nennen.
Auch der kleine dazwischen geschmuggelte Ritter (die waren ja im Wettbewerb nicht die Aufgabenstellung) bekam einen kleinen Trostpreis (eine niedliche Fingerpuppe).
Die Rittersleut der Burg hatten wieder ihr Lager aufgeschlagen und ließen die kleinen und großen Besucher in Kettenhemden schlüpfen. Leider waren die Ritter diesmal nicht ganz vollzählig, denn einige lagen krank darnieder.
Zum Tag des Denkmals sind sie wieder da und die Besucher dürfen wieder etwas Mittelalter schnuppern.
Auch Gäste aus Österreich hatten wir. Zwei wirklich nette Herren, die sehr interessiert waren. Wir dachten erst, dass es ein eher zufälliger Besuch auf unserer Burg sei - aber weit gefehlt! Ganz absichtlich waren die beiden da und blieben mit einigen Fans unserer Feuerkunst bis zum Schluss um die Feuershow zu sehen. Das Wetter war ja nicht so toll und zum Schluss recht kühl, aber man ließ es sich nicht nehmen. Was uns besonders freute: Auch die beiden Österreicher waren hingerissen von unserer Darbietung (und das ist nicht übertrieben!). Na das ist doch mal ein Lob!
Vortrag in der Hauptfiliale der Kreissparkasse in Nordhausen
Leserbrief: Der Verein für lebendiges Mittelalter, lud am 14.06.2011 zu einem Vortrag in die Kreissparkasse Nordhausen ein.
Damit entsprach der Verein der großen Nachfrage einer Wiederholung des Vortrages über die Ebersburg, der bereits im April in der Sägemühle bei Herrmannsacker stattfand. Dabei ging es um die Fortschritte, die bei der Erhaltung und Restaurierung gemacht wurden.
Bei einer Wiederholung dachte ich, da wird es sicher nicht so voll werden.
Da reicht es, wenn man kurz vorher erscheint. Pustekuchen - und noch mal Glück gehabt: Die bereit gestellten 60 Stühle reichten bei weitem nicht aus!
(Natürlich fanden sich die zusätzlich benötigten noch).
Im ersten Teil wurden die Zuhörer von Frau Müller unterhaltsam und anschaulich durch das letzte Jahr der Arbeiten auf der Ebersburg, mit Höhen (Beginn der Ausgrabungen) und Tiefen (wiederholter und massiver Vandalismus) geführt.
Wieviel Arbeit und Zeit die "Routinearbeiten" in Anspruch nehmen - zum Beispiel die Instandhaltung des Weges, die Pflege und Reinigung der ganzen Burganlage, die Unkrautbekämpfung und vor allem die Behebung der durch mutwillige Zerstörung hervor gerufenen Schäden ist einem als Besucher der Burg nicht gleich bewusst.
Wie schwer aber die Schaffung der notwendigen Voraussetzungen ist, um die dort stattfindenden Ausgrabungen und die nachfolgende Sanierung überhaupt durchzuführen zu können, dass hätten sich alle Anwesenden nicht vorstellen können.
Momentaufnahmen verdeutlichten alles und bewegte Bilder gaben Anlass zum
Schmunzeln und Staunen. Die gekonnt mit Musik unterlegten Filme dokumentierten nicht nur, sie unterhielten auch hervorragend.
Im zweiten Teil des Vortrages ging Herr Müller genauer auf die Ausgrabung ein.
Er erläuterte die Schwierigkeiten des teilweise steilen und unwegsamen Geländes, das die Grabungsmannschaft vor mehr als nur eine Herausforderung stellte.
In bekannt kompetenter Art und Weise ließ er die Zuhörer an den Anstrengungen und Mühen teilhaben, aber auch an den Erfolgen und nicht zu Letzt an den Funden.
Unter diesen sind mehrere absolut bemerkenswerte Stücke und mit Fug und Recht darf behauptet werden, dass das eine oder andere eine echte Seltenheit oder sogar Einmaligkeit ist.
Im Anschluss konnten die ausgegrabenen, gereinigten und katalogisierten Exponate live bewundert werden.
Herr und Frau Müller standen den Neugierigen dabei gern mit weiteren Erklärungen zur Seite und erläuterten die Erkenntnisse der archäologischen Nachforschung. (Die es meines Wissens nach übrigens auf keiner Burg des Landkreises bisher gab).
Alles in allem war es ein sehr gelungener Abend in den klimatisierten Räumlichkeiten die von der Kreissparkasse freundlicher Weise zur Verfügung gestellt wurden.
P.S. Ich bin mit der Erwartungshaltung - "Es wird interessant dokumentiert" zu dem Vortrag gegangen -wurde aber eines besseren belehrt:
Es war nicht nur interessant, sondern mehr als das.
Die über 80 Zuhörer/Zuschauer wurden hervorragend unterhalten. Kein Wunder also, das es so gut besucht war.
Am meisten beeindruckte mich, mit welchem Mut und Vehemenz der Verein für lebendiges Mittelalter sich für die Ebersburg engagiert. Wieviel Kraft und Zeit und Schweiß und Nerven und und und…. die Mitglieder dort investieren.
Apropos investieren - Geld natürlich auch.
Selbstverständlich kam auch die Bitte um Spenden.
Und ehrlich - an diesem Abend war ich bekümmert, dass ich nicht in der Lage bin, alles zu geben, was für die Sanierung der Burg benötigt wird. Aber fleißige Hände werden auch gebraucht und die habe ich. Bleibt nur zu hoffen, dass es andere genauso empfunden haben und der Verein kräftig unterstützt wird.
Anmerkung des Vereins:
Auch 2012 wird es wieder einen Vortrag geben. Bitte schon mal den April vormerken!!
Walpurgis 2011
Die Walpurgisfeier war wieder gut besucht. Etwa 300 Besucher tummelten sich auf der Vorburg und genossen die herrliche Aussicht (so lange es hell war). Getränke und Speisen mundeten vorzüglich und die Kinder konnten an dem extra etwas kleiner gehaltenen Feuer ihr Stockbrot und ihre Marshmallows braten.
Das Wetter war fast sommerlich und so blieben viele bis zum Schluss um die neue Feuershow zu sehen. Die war mit dem vollkommen neuen Einmarsch bei dem die "Mönche mit ihren Fackeln das Kammertor mystisch beleuchteten und der neuen Musik auch wirklich gelungen.
Impressionen Residenzfest Sondershausen 2011
copyright © photos by H.-Jürgen Kreuseler - Ottersleben Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken
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